Kinesiotaping

Die Geschichte
Das Kinesiotaping hat seinen Ursprung in der Kinesiologie, einer ganzheitlichen Bewegungslehre, die vom japanischen Arzt und Chiropraktiker Kenzo Kase anfang der 70-er Jahre entwickelt wurde. Seit 1998 wird diese Methode zunehmend auch in Deutschland angewandt.

Das Material
Das elastische Tape besteht aus einem Baumwollgewebe mit einer selbstklebenden Acrylbeschichtung. Das Tape ist atmungsaktiv, wasserresistent, antiallergen und hautfreundlich. Die Tragedauer kann bis zu 6 Tagen und länger betragen und gewährleistet die Mobilität bei Sport, Freizeit und während der Arbeit.

Allgemeines
Das Kinesiotape unterstützt durch sein elastisches Material die gewünschte Bewegungsfähigkeit der Muskulatur und der Gelenke, während herkömmliches Tape, den betroffenen Bereich durch seine starre Struktur gezielt ruhig stellt. Außerdem bewirkt die spezielle Tapeanlage eine positive Unterstützung des Heilungsprozesses und keine unerwünschte Enge oder Stauung, wie bei einem gewöhnlichen Tape.

Was sollte ich beachten ?
Tape mindestens ca. 20-30 min. vor sportlicher Betätigung anlegen lassen
Starke Behaarung sollte entfernt werden
Haut muss trocken und fettfrei sein
Entfernung des Tapes im nassen Zustand, mit vorgestraffter Haut, in Haarwuchsrichtung und ein Tröpfchen Massageöl kann helfen.
Fragen sie bei ihrer privaten Krankenversicherung, ob die Kosten dafür übernommen werden.

Die Kosten
Das Kinesiotaping fällt nicht unter die verordnungsfähigen Leistungen und muss somit vom Patienten selbst getragen werden.
Privatversicherte sollten sich vorab bei Ihrer Krankenversicherung informieren, ob die Kosten übernommen werden.
Die Kosten sind abhängig vom zeitlichen Aufwand, sowie vom Materialverbrauch.
Bei uns liegen die Kosten der meisten Tapes zwischen 10 und 30 Euro.